Gesundes Grillen

Plancha oder Plattengrill ? Was ist das denn?

Gesundes Grillen auf einem Platten- oder Plancha-Grill lernten meine Frau und ich auf unserer mehrmonatigen Rundreise Anfang 2016 durch Australien kennen. (Hier geht es zum Blog.) 

Weltweit ist diese Art des Grillens im pan-asiatischen Bereich sehr bekannt, aber auch in der spanischen, französischen und südamerikanischen Küche stark verbreitet.


Gesundes Grillen auf dem Plancha EX von Campingaz
Gesundes Grillen auf der Platte – hier auf dem Plancha EX von Campingaz

 

 

Gesundes Grillen: Das Prinzip Plancha

Es handelt sich üblicherweise um einen Gasgrill, bei dem mehrere Brenner von unten eine großflächige Grillplatte schnell, effektiv und gleichmäßig erhitzen. Durch getrennt regelbare Brenner sind verschiedene Hitzebereiche einstellbar. Das Grillgut wird einfach auf die sehr heiße Platte gelegt und so zügig und schonend zubereitet. Die Platte besteht entweder aus hochwertigem Edelstahl oder aus emailliertem, massivem Gusseisen (spanische Variante Plancha).

Gesundes Grillen: Im Gegensatz zu herkömmlichen Grills mit einem Rost, tropfen hier Grillflüssigkeit und austretendes Fett nicht in die Flammen bzw. die Glut (Stichwort: karzinogene/krebserregende Stoffe). Sie laufen aufgrund einer leichten Neigung der Platte in ein extra Sammelbehältnis, die Auffangschale. Diese ist in der Regel gut zu erreichen und leicht zu reinigen.

 


Was kann gegrillt werden? Gesundes Grillen

Auf der Platte des Plattengrills oder Plancha Grills kann eigentlich alles gegrillt werden. Ob Fleisch, Fisch oder Gemüse, alles kann drauf. Man braucht auch keine Alufolie mehr, was für Vegetarier sehr interessant sein dürfte.

Ob Burger-Patties, Iberico, Bacon, Zwiebeln, Eier, jegliches Gemüse, Grillkäse und Brot, alles ist möglich. Meeresfrüchte, Schalentiere, selbst Pfannkuchen und Früchte funktionieren. Im Prinzip ist ein Plattengrill, ein Plancha Grill, wie eine riesige Pfanne. Nichts fällt mehr durch den Rost.

 


Ausführungen

Es gibt die robusten Geräte als standsicheren Rollwagen mit angenehmer Arbeitshöhe oder Tischgerät. In Australien sind die Grills wegen der Gefahr von Buschfeuern vielerorts fest verbaut. Auf Campgrounds ist die Nutzung in der Regel in der Platzmiete enthalten und starten per Knopfdruck. Öffentliche Grillanlagen starten nach Münzeinwurf.

 


Das Reinigen

Die Platte selber ist bei handelsüblichen Geräten meist abnehmbar und wird nach dem Grillen einfach mit kaltem Wasser, einem Schieber und Küchenrolle gereinigt.

Wenn der Grill über einen Abdeckblech verfügt, kann man dieses während der Benutzung des Grills meist als Spritzschutz hinter dem Grill einhängen. Das dahinter liegende Mauerwerk ist vor Verunreinigung geschützt. Abgedecktes Grillen, wie z. B. bei einem Kugelgrill, ist grundsätzlich nicht vorgesehen.

 


Zubehör

Die Grillgeräte kommen in der Regel mit Gasschlauch und Druckminderer, sodass man ohne Schwierigkeiten eine gewöhnliche Camping-Gasflasche anschliesst. Diese kann dann bei Bedarf auch zügig und leicht gewechselt werden.

Als Zubehör benötigt man dann nur noch eine Schutzhülle, wenn man keine Gelegenheit hat, das Gerät unterzustellen und vor allem eine Grillspachtel zum Wenden des Grillguts.

Meine entpuppte sich nach dem „unboxing“ als Model „Maurerkelle“. Groß, stabil, liegt gut in der Hand, hat scharfe  Ränder zum spachteln und eine Seite zum Schneiden angezahnt.

 


 

So, das war ein erster Überblick. Mehr zum Thema gesundes Grillen findet ihr auch im Blog.

Ich persönlich habe mich damals übrigens für den Vorgänger des aktuellen Campingaz EXB 2 entschieden und wir sind damit sehr zufrieden.

 

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